Wenn Qualitätssysteme versagen – Kobe Steel

22nd November 2017

| Allgemein

Kobe Steel (www.kobelco.co.jp) war in den letzten Tagen nach Enthüllungen in den Nachrichten, dass Mitarbeiter Daten zu Produktzertifizierungen gefälscht haben.

Die Materialien des drittgrößten Stahlwerks Japans, das eine breite Palette von Stahl-, Kupfer-, Aluminium- und Titan Produkten fertigt, werden in renommierten Anwendungen verwendet, z. B. in Flugzeugen von Boeing, Autos von Toyota, Nissan und Ford sowie im berühmten Hochgeschwindigkeitszug. Die gelieferten Materialien können zwar innerhalb der vereinbarten Spezifikationen hergestellt worden sein, jedoch stellt das Fehlen einer transparenten und vertrauenswürdigen Qualifikation ein Problem für solche sensiblen Anwendungen dar.

Warum ist das ein Problem?

In einem Zeitalter der globalen Versorgungsketten werden die Produkte von Kobe Steel rund um die Welt vertrieben. Wir wurden bereits von einer Reihe von Kunden angesprochen, die wissen wollten, ob Metalle von Langley Alloys enthalten sind. Wir können kategorisch bestätigen, dass wir keine Produkte vertrieben haben, die von Kobe Steel stammen.

Langley Alloys hat ein Lieferantengenehmigungssystem entwickelt, das eine unabhängige Überprüfung aller eingehenden Materialien von Fabriken und Großhändlern erzwingt. Langley Alloys arbeitet auch eng mit seinen Materiallieferanten zusammen und prüft sie, um sicherzustellen, dass diese Lieferanten auf der höchsten Qualitätsstufe tätig sind. Solche Aktivitäten sind die Grundlage für unsere Akkreditierung beim British Standards Institute (BSI) für ISO 9001:2008/2015 und AS9100C. Dabei wird unser Qualitätsmanagementsystem auch einer Routineprüfung und einer Überprüfung durch mehrere globale Kunden unterzogen, die im Öl- und Gassektor tätig sind.